Misstrauen unter den Verlagen: Apple kämpft um Inhalte

Bereits vor der Keynote hat Apple nach einigen Quellen bereits lautstark mit verschiedenen Verlagen und Zeitungen verhandelt, um beim Launch einigen Content bieten zu können. Doch offenbar laufen diese Verhandlungen noch immer, berichtet das Wall Street Yournal.

Demnach hatte Apple sich wohl erhofft, gleich in verschiedenen Branchen den Markt zu revolutionieren. Doch die Verleger und Sender, die den digitalen Inhalt aufs iPad bringen sollen, erweisen sich hartnäckig. So zweifeln die Verleger daran, ob der neue Markt, den das iPad eröffnen soll, für sie auch wirklich genug Profit bringt.

So zum Beispiel plante Apple ursprünglich mit dem Start des iPads ein neuartiges, günstigeres Abo-Modell für Fernsehinhalte im iTunes Store zu eröffnen. Die Fernsehinhalte sollten sich streamen lassen, doch dieses Modell ist nun gescheitert.

Dafür könnten einzelne Episoden bald deutlich günstiger sein: statt 1,99 oder 2,99 € pro TV-Folge könnte Apple bald nur noch 99 Cent verlangen. Das würde der Filmindustrie laut Apple ganz neue Märkte eröffnen, Die Filmindustrie beäugt das Angebot allerdings skeptisch. Durch derart billige Preise könnten anderen Vermarktungsmodellen der Boden entzogen werden, zum Beispiel Filme an Fernsehsender oder andere Abnehmer zu verkaufen. Manche Filmproduzenten denken stattdessen darüber nach, Videos auf dem neuen Gerät streamen zu lassen – die fehlende Flash-Unterstützung würde das allerdings deutlich erschweren.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>